Lohnt sich ein Besuch im Zoo von Edinburgh?
Als Erstes fällt einem der Hügel auf. Wege schlängeln sich durch Bäume und Rasenflächen, zwischen den Gehegen blicken die Dächer der Städte hervor, und der Ort wirkt eher wie ein Park, in den sich die Tierwelt einfügt, als wie ein kompakter städtischer Zoo. Hinter einer Kurve kommen Pinguine, hinter der nächsten Schimpansen, dann folgt ein ruhiges Koala-Gehege.
Der Zoo von Edinburgh wurde 1913 als Schottlands nationaler zoologischer Park eröffnet, und diese ursprüngliche Zielsetzung prägt den Besuch bis heute. Es wurde nicht nur erbaut, um Tiere auszustellen, sondern um den Besuchern der Städte einen Zugang zur weltweiten Tierwelt, zur Forschung und zum Artenschutz in einem Umfeld zu bieten, das großzügig genug ist, um ein lebendiges Erlebnis zu vermitteln.
Der Vorteil ist ein umfassendes Erlebnis ohne Hektik: Sie können Pinguinen beim Watscheln zusehen, fast auf Augenhöhe mit Giraffen stehen und Geschichten zum Artenschutz hören, die jedem Lebensraum einen Sinn verleihen. Man verlässt den Ort mit dem Eindruck, dass es sich um einen aktiven Naturschutzzoo handelt und nicht nur um eine Attraktion, bei der man einfach nur ein Häkchen setzen kann.
Lassen Sie es lieber sein, wenn: anstrengende Wanderungen im Freien, wechselhaftes Wetter oder ein halber Tag, den Sie größtenteils im Freien verbringen, für Sie eher anstrengend als vergnüglich klingen.