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Der Zoo von Edinburgh war der erste Zoo der Welt, der Pinguine beherbergte und züchtete und in den 1950er Jahren seine berühmte Pinguin-Parade ins Leben rief.

Ein Königspinguin wurde 1972 von der norwegischen Königsgarde adoptiert und später als Ehrenoberst Sir Nils Olav III. zum Ritter geschlagen, wobei Paraden im Zoo die Abstammung immer noch ehren.

Von 2011 bis 2023 war der Zoo von Edinburgh Gastgeber für die einzigen Riesenpandas Großbritanniens, Yang Guang und Tian Tian, die weltweit für Aufsehen sorgten.

Lohnt sich ein Besuch im Zoo von Edinburgh?

Als Erstes fällt einem der Hügel auf. Wege schlängeln sich durch Bäume und Rasenflächen, zwischen den Gehegen blicken die Dächer der Städte hervor, und der Ort wirkt eher wie ein Park, in den sich die Tierwelt einfügt, als wie ein kompakter städtischer Zoo. Hinter einer Kurve kommen Pinguine, hinter der nächsten Schimpansen, dann folgt ein ruhiges Koala-Gehege.

Der Zoo von Edinburgh wurde 1913 als Schottlands nationaler zoologischer Park eröffnet, und diese ursprüngliche Zielsetzung prägt den Besuch bis heute. Es wurde nicht nur erbaut, um Tiere auszustellen, sondern um den Besuchern der Städte einen Zugang zur weltweiten Tierwelt, zur Forschung und zum Artenschutz in einem Umfeld zu bieten, das großzügig genug ist, um ein lebendiges Erlebnis zu vermitteln.

Der Vorteil ist ein umfassendes Erlebnis ohne Hektik: Sie können Pinguinen beim Watscheln zusehen, fast auf Augenhöhe mit Giraffen stehen und Geschichten zum Artenschutz hören, die jedem Lebensraum einen Sinn verleihen. Man verlässt den Ort mit dem Eindruck, dass es sich um einen aktiven Naturschutzzoo handelt und nicht nur um eine Attraktion, bei der man einfach nur ein Häkchen setzen kann.

Lassen Sie es lieber sein, wenn: anstrengende Wanderungen im Freien, wechselhaftes Wetter oder ein halber Tag, den Sie größtenteils im Freien verbringen, für Sie eher anstrengend als vergnüglich klingen.

Was gibt es im Zoo von Edinburgh zu sehen?

Flamingos by a pond at Edinburgh Zoo.
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Hilltop-Safari-Bus

Nehmen Sie frühzeitig den kostenlosen „Hilltop Safari“-Bus, wenn Sie sich Ihre Energie für die Tiergehege aufsparen möchten. Zunächst wird der steilste Anstieg in Angriff genommen, und Sie erhalten einen Überblick über die Hanglage des Zoos, bevor Sie ihn zu Fuß erkunden.

Budongo-Wanderweg

Der Budongo Trail, einer der charakteristischen Bereiche des Zoos, verbindet Innen- und Außenbereiche für Schimpansen mit Aussichtsplattformen aus robustem Glas. Planen Sie Ihre Besuche so, dass sie zu den Öffnungszeiten einer Führung durch einen Tierpfleger fallen, um einen viel umfassenderen Einblick zu erhalten, als ihn die Schilder allein bieten.

Nubische Giraffen

Das Giraffengehege erstreckt sich wunderschön über eine Anhöhe, mit weiten Ausblicken und ausreichend Platz, um die Herde bei ihren Bewegungen zu beobachten. Stellen Sie sich in die Nähe der Aussichtsplattform, wenn Sie die besten Chancen auf Nahaufnahmen haben möchten.

Koala-Gebiet

Hier leben die einzigen Koalas Schottlands, die oft an Ästen hängen oder ruhig Eukalyptusblätter kauen. Am Morgen lassen sie sich in der Regel besser beobachten, da sie dann wacher sind, und der überdachte Aussichtsbereich bietet bei schlechtem Wetter eine willkommene Zuflucht.

„Penguins Rock“ und „The Wee Waddle“

Familien verweilen hier ganz selbstverständlich, doch die eigentliche Attraktion ist der geplante Pinguin-Spaziergang. Kommen Sie bitte 10 bis 15 Minuten früher, wenn Sie einen guten Platz zum Zuschauen haben möchten, denn dies ist einer der Momente im Zoo, zu denen sich die meisten Besucher versammeln.

Großkatzen und Fleischfresser

In diesen Lebensräumen größerer Raubtiere zahlt sich Geduld mehr aus als Schnelligkeit. Sie werden mehr Zeit damit verbringen, die Ausstellungsstücke zu betrachten, als Fotos zu machen; daher eignet sich dieser Ort gut für einen Besuch gegen Ende Ihres Rundgangs, wenn die Versuchung, weiterzueilen, nicht mehr so groß ist.

Die schottische Tierwelt und kleinere Tierarten

Jagen Sie nicht nur die größten Tiere. Einheimische Arten und kleinere Lebensräume verleihen der Naturschutzarbeit des Zoos einen zusätzlichen Kontext, und oft lassen sie sich besser genießen, während die größeren Gehege anderswo die meisten Besucher anziehen.

So erkunden Sie den Zoo von Edinburgh

Children watching meerkats at Edinburgh Zoo enclosure.
  • Planen Sie für den Edinburgh Zoo 2,5 bis 4 Stunden ein. Der kürzere Besuch ist gut machbar, wenn Sie sich auf die wichtigsten Lebensräume konzentrieren, auf einen Cafébesuch verzichten und zielstrebig zwischen dem Gipfel und den tiefer gelegenen Wegen hin- und hergehen. Etwa 4 Stunden erscheinen realistisch, wenn Sie an den Vorträgen der Tierpfleger teilnehmen, ein Mittagessen einlegen und auf den Pinguin-Umzug warten möchten.
  • Am sinnvollsten ist es, zunächst bergauf zu gehen – entweder zu Fuß oder mit dem kostenlosen „Hilltop Safari“-Bus – und sich dann bergab vorzuarbeiten. So sparen Sie Ihre Energie für den steilsten Abschnitt und können die höher gelegenen Lebensräume früher erkunden, wenn Sie noch am frischesten sind und die Tieraktivität oft am stärksten zu spüren ist. Von dort aus gehen Sie weiter zu den Schimpansen und Giraffen, machen dann einen Abstecher zu den Koalas und beenden Ihren Rundgang in der Nähe des „Penguins Rock“.
  • Unbedingt erlebenswert: Der Budongo Trail, die Giraffen, die Koalas und der „Penguins Rock“ – vor allem, wenn der „Wee Waddle“ stattfindet. Optional: Lebensräume einheimischer Tierarten und längere Aufenthalte an den Gehegen der Raubtiere, was den Rundgang um 30–45 Minuten verlängert und eher ein gemächliches Beobachten als das schnelle Fotografieren belohnt. Das Lernen im eigenen Tempo funktioniert hier gut, doch die begleitenden Erläuterungen bieten einen echten Mehrwert hinsichtlich des Verhaltens von Schimpansen, der Zucht zu Artenschutzzwecken und der Gründe, warum manche Lebensräume so gestaltet sind, wie sie sind.

Ein kurzer Überblick über die Geschichte des Zoos von Edinburgh

  • 1913: Der Zoo von Edinburgh wird als „Scottish National Zoological Park“ eröffnet, der von der Royal Zoological Society of Scotland auf einem hügeligen Gelände westlich der Stadt angelegt wurde.
  • 1914: Der Zoo ist der erste weltweit, der Königspinguine beherbergt und züchtet, und trägt damit dazu bei, die Pinguine als eine seiner wichtigsten Attraktionen zu etablieren.
    1. Jahrhundert:
    Die Anlage entwickelt sich von einem traditionellen zoologischen Park zu einer stärker landschaftlich gestalteten, auf den Artenschutz ausgerichteten Einrichtung, deren Schwerpunkt auf größeren Lebensräumen und der Aufklärung der Öffentlichkeit liegt.
  • 2008: Der Budongo Trail wird eröffnet und bringt eine bedeutende Schimpansen-Einrichtung sowie eine Forschungspartnerschaft mit sich, die dem Zoo eine stärkere wissenschaftliche Rolle verleiht.
  • 2011: Die Riesenpandas Yang Guang und Tian Tian treffen ein und sorgen damit für internationales Aufsehen sowie einen deutlichen Anstieg des Besucherinteresses.
  • Heute: Der Zoo von Edinburgh ist nach wie vor das Aushängeschild der Royal Zoological Society of Scotland und verbindet die Begegnung mit Wildtieren mit aktivem Artenschutz, Zucht und Forschungsarbeit.

​Lesen Sie die gesamte Geschichte des Edinburgh Zoos →

Wer hat den Zoo von Edinburgh erbaut?

Der Zoo von Edinburgh wurde von der Royal Zoological Society of Scotland gegründet, die ihn 1913 als schottischen Nationalzoo eröffnete. Das Ziel ging über reine Unterhaltung hinaus: Die Gesellschaft strebte eine öffentliche Einrichtung an, die Tierpflege, wissenschaftliche Forschung, Bildung und – in zunehmendem Maße – Artenschutz miteinander verband.

Da der Zoo von Edinburgh von einem Verein und nicht von einem einzelnen Stararchitekten gegründet wurde, war seine prägende Vision institutioneller Natur. Der Schwerpunkt lag auf großzügigen Freiflächen, pädagogischen Angeboten und Lebensräumen, die sich entsprechend den aktuellen Tierhaltungsstandards weiterentwickeln konnten – was sich noch heute in der weitläufigen, an einem Hang angelegten Anlage des Zoos widerspiegelt.

Zusätzliche Informationen zum Zoo von Edinburgh

Der Zoo von Edinburgh eignet sich hervorragend für einen Familienausflug, doch seine wahre Bedeutung reicht weit über die Besucherwege hinaus. Der Betrieb wird von der Royal Zoological Society of Scotland, einer gemeinnützigen Naturschutzorganisation, geführt, sodass die Einnahmen aus dem Verkauf von Tickets zur Unterstützung von Zuchtprogrammen, Feldforschung und Artenschutzprojekten in Schottland und im Ausland beitragen. Das verändert den Charakter des Besuchs: Die besten Ausstellungen zeigen Tiere nicht nur auf anschauliche Weise, sondern erklären auch, warum diese Arten gefährdet sind und welchen Beitrag moderne Zoos noch leisten können. Für viele Besucher wirkt der Tag dadurch erfüllender als eine gewöhnliche Attraktion in einem Tierpark.

Häufig gestellte Fragen zum Zoo von Edinburgh

Ja, vor allem, wenn Sie eine halbe Tag lang die Attraktion erkunden möchten, anstatt nur kurz vorbeizuschauen. Die Mischung aus Pinguinen, Schimpansen, Koalas und Ausblicken auf die Hänge verleiht dem Ort eine echte Vielfalt. Für einen einfachen Besuch buchen Sie Ihre Tickets für den Edinburgh Zoo im Voraus.